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kritisch

Elektrosmog und Schlafstörungen:
Kein Thema für die Medizin

Lesen Sie hier einen typischen Beitrag, in dem zwar Ursachen
und Auswirkungen von Schlafstörungen sehr ausführlich und
sogar drastisch beschrieben werden, Elektrosmog aber,
die Hauptursache für gestörten Schlaf mit keinem Wort erwähnt wird:

Schlafstörungen
"...Das Schlafbedürfnis ist individuell recht unterschiedlich.
Im Durchschnitt brauchen Erwachsene sechs bis acht Stunden Schlaf.
Mit zunehmendem Alter ist es weniger, da reichen meist fünf bis
sechs Stunden. Säuglinge hingegen brauchen 20 Stunden Schlaf über
den Tag verteilt, Kinder zwischen zehn und zwölf Stunden.
Schlafstörungen treten oft auf, die Angaben zur Häufigkeit variieren
je nach Quelle aber beträchtlich. Zehn Prozent bis ein Drittel der Bevölkerung dürften
an irgendeiner Art von Schlafstörung leiden. Die Häufigkeit nimmt mit zunehmendem Alter zu.
Frauen leiden insgesamt doppelt so häufig an Schlafstörungen wie Männer. Nur das Schlaf- Apnoe- Syndrom ist eine Domäne der Männer. Zehn Prozent der Männer leiden daran, Frauen selten. Betroffen sind vor allem Männer mittleren und höheren Alters, in der Regel sind sie übergewichtig und haben überhöhten Blutdruck."

So weit so gut und einverstanden. Was aber sind die offiziellen Verursacher dieser Schlafstörungen? Hier wird es interessant, denn Elektrosmogbelastung gehört - zumindest nach Auffassung der Apothekenumschau - nicht dazu. Obwohl doch erwiesen ist, dass Elektrosmog die Bildung von Melatonin hemmt....

Ursachen
"...Zu den häufigsten Ursachen für Schlafstörungen gehören Stress und seelische Probleme. Auch zu langes Arbeiten und geistige Anstrengungen kurz vor dem Schlafen gehen können zu Schlafstörungen führen. Lange Fernsehabende sind der Nachtruhe ebenso abträglich wie Alkoholmissbrauch, der zu einer Unterbrechung der REM- Phasen führt, Lärmbelastung und schlechte Luft im Schlafzimmer. Ein unregelmäßiger Schlaf-Wach- Rhythmus (Jet-lag, Schichtarbeiter) bringt die innere Uhr durcheinander.
Schlafstörungen werden auch relativ häufig durch Schmerzen hervorgerufen, zum Beispiel Rückenschmerzen. Erkrankungen der Atemwege, Herzkrankheiten oder Magen- Darm- Krankheiten stören die Nachtruhe, auch Augenerkrankungen, hormonelle Störungen, Juckreiz, Leber- und Nierenerkrankungen. Degenerative Erkrankungen des Zentralnervensystems wie Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose können ebenfalls Schlafstörungen auslösen, auch Epilepsien, Hirnschäden und Hirntumore sowie Krebserkrankungen generell. Wenn die Beweglichkeit durch Krankheit oder Verletzungen eingeschränkt ist, leidet meist der Schlaf darunter. Auch nach einer Operation kann es zu Schlafstörungen kommen. Manche Erkrankungen wie das Karpaltunnelsyndrom bereiten besonders in der Nacht Beschwerden. Es verursacht Kribbeln und Taubheitsgefühle im Bereich der inneren Handfläche zwischen Daumen und Mittelfinger und dem halben, inneren Ringfinger.
Das Restless-legs-Syndrom hält Menschen vom Schlaf ab, weil sie vor dem Einschlafen einen ungewöhnlichen Bewegungsdrang entwickeln. Verbunden ist er relativ häufig mit Gefühlen der Steifigkeit, Anspannung, Schwere, "Nadelstichen", mit Juckreiz, lokaler Hitze oder Kälte und Schmerzen in den Beinen. Der genaue Ursprung dieser Beschwerden ist unklar.
Medikamente können belebend wirken und dadurch die Schlafqualität beeinträchtigen. Dazu gehören zum Beispiel koffeinhaltige Schmerz- und Grippemittel, manche Präparate gegen Erkältung oder Asthma sowie bestimmte Appetitzügler. Weiters gehören dazu bestimmte Antibiotika, Antihistaminika, Mittel gegen Bluthochdruck, aktivierende Antidepressiva, Kortikosteroide, Schilddrüsenhormone, Kreislaufmittel und Zytostatika. Missbrauch von Schlaftabletten zieht fast immer Schlafstörungen nach sich.
Schlafstörungen treten auch bei einer Reihe von psychischen Krankheiten und Beeinträchtigungen auf. Dazu gehören Depressionen, Manien, Schizophrenie, Angststörungen und Esstörungen.
Beim Schlaf-Apnoe-Syndrom setzt die Atmung während des Schlafs immer wieder aus oder wird zumindest deutlich schwächer. Die Atemstillstände können bis zu einer Minute dauern und zu einer bedrohlichen Unterversorgung mit Sauerstoff führen.
Die Schlaf-Apnoe kann auf Einengungen der Luftwege zurück gehen, die durch Fettpolster im Nasen-Rachen-Raum oder Fehlbildungen der Nasenscheidewand entstehen. Das macht sich vor allem im Liegen bemerkbar. Die Schlaf- Apnoe kann aber auch auf eine Störung der zentralen Regelung der Atmung beziehungsweise der dafür zuständigen Muskulatur zurück gehen. Es gibt auch Mischformen.
Als Faktoren, die ein Schlaf- Apnoe-Syndrom fördern können, gelten Übergewicht, familiäre Häufung, neuromuskuläre Erkrankungen, Alkohol, Sedativa und Schilddrüsenfunktionsstörungen...."


Wenn die eigentlichen Ursachen nicht in den Blick kommen, ist es natürlich auch schwer, Schlafstörungen zu kurieren:

Vorbeugung
"...Vorbeugung und Behandlung sind bei Schlafstörungen dasselbe, sofern sie durch Stressabbau, bessere Schlafgewohnheiten und - bedingungen, entsprechende Ernährungsgewohnheiten und die richtige Einnahme von Medikamenten erreicht werden können...."

Das war schon alles. Etwas dürftig im Verhältnis zu den beschriebenen Folgen von Schlafstörungen:

Beschwerden
"...Alle Arten von Schlafstörungen können tagsüber zu anhaltender Müdigkeit, Leistungsabfall und Konzentrationsschwierigkeiten führen. Am Morgen fühlt sich der Betroffene müde und hat eine lange "Anlaufzeit". Der Betroffene leidet oft auch unter anderen körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen. Libido- und Potenzstörungen können auftreten.
Bei Einschlafstörungen kann der Betroffene abends nicht einschlafen. Schläft er doch ein, wacht er nach kurzer Zeit wieder auf und das Einschlafen wird noch schwieriger.
Bei Durchschlafstörungen schläft der Betroffene zwar bald ein, wacht aber nach ein paar Stunden wieder auf. Dabei durchläuft er meist gerade eine der REM- Phasen, die besonders wichtig für die Verarbeitung der Ereignisse des Tages sind. Eine Störung dieser Schlafphase macht sich besonders unangenehm bemerkbar. Am nächsten Morgen fühlt sich der Betroffene besonders unausgeruht und müde.
Beim Schlaf-Apnoe-Syndrom leidet der Betroffene vor allem unter Durchschlafstörungen. Meist tut das auch der Partner, denn das Schlaf-Apnoe- Syndrom ist üblicherweise mit lautem, unregelmäßigem Schnarchen verbunden. Der Betroffene schläft meist sehr unruhig und wälzt sich im Bett hin und her. Dabei ist er aber schwer zu wecken. Er schreckt immer wieder mit Atemnot und Herzrasen aus dem Schlaf hoch, wenn die Atmung nach einem Stillstand wieder einsetzt. Der Betroffene fühlt sich trotz langer Schlafzeiten unausgeschlafen...


Mögliche Folgeerkrankungen und Komplikationen
"...Lange anhaltende Schlafstörungen können zu automatischen Handlungen und Halluzinationen führen.
Das Schlaf-Apnoe-Syndrom kann zu Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen führen. Das Risiko für Schlaganfall und für plötzlichen Herztod steigt...."

Wäre es interessanter gewesen, der Autor hätte rechts und links der klassischen Medizin mal im Bereich der Baubiologie recherchiert?    | Print |

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